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Niedriges Zinsniveau macht auch Sozialversicherungsträgern zu schaffen

13. März, 2017

Die schwierige Situation auf den Finanzmärkten macht Versicherungsunternehmen zunehmend zu schaffen. Sie sind auf Zinserträge angewiesen, die sie mit den Beiträgen ihrer Versicherungsnehmer erwirtschaften. Gerade im Bereich der Kapitallebensversicherungen hat das zunehmend zu sinkenden Erträgen für Versicherungsnehmer geführt und auch private Krankenversicherungen mussten bereits ihre Beiträge erhöhen, weil sie wegen der sinkenden Zinsen keine ausreichenden Altersrückstellungen  bilden können. Was viele nicht wissen: wie private Versicherungen sind auch die gesetzlichen Sozialversicherungsträger auf Zinserträge angewiesen. Auch für sie werden die Niedrigzinsen zunehmend zu einem Problem. Früher oder später werden sich diese Probleme bei den sozialversicherungspflichtig Versicherten bemerkbar machen.

Strafzinsen für Gesundheitsfonds

Wie private Versicherungen legen auch die deutschen Sozialversicherungsträger Beiträge der Versicherten an den Finanzmärkten an oder müssen Gelder bei Banken „parken“. Die Niedrigzinspolitik der vergangenen Jahre hat jedoch dazu geführt, dass insbesondere kurzfristige Geldanlagen so gut wie keine Zinsen mehr abwerfen. Schlimmer noch: Anleger müssen inzwischen mitunter Strafzinsen zahlen. So zum Beispiel der Gesundheitsfonds. Insgesamt 5,1 Millionen Euro Strafzinsen zahlte der Fonds im vergangenen Jahr. Seine Aufgabe ist es, Krankenversicherungsbeiträge an die einzelnen Krankenkassen zu verteilen. Die Beitragsgelder deponiert der Fonds vom Zahlungseingang bis zur Verteilung für rund zwei Wochen als Termingeld. Es handelt sich dabei um Beträge zwischen 4,7 und 9 Milliarden Euro pro Monat.

Deutsche Rentenversicherung ebenfalls betroffen

Wie den Gesundheitsfonds treffen die Niedrigzinsen auch die Deutsche Rentenversicherung. Sie legt rund 90 Prozent ihrer Rücklagen regelmäßig für Laufzeiten von 12 Monaten an. Die Zinsen dafür fallen inzwischen ebenfalls minimal aus. Für etwa ein Viertel der Anlagen fallen inzwischen ebenfalls Strafzinsen an. Verlusten konnte die Deutsche Rentenversicherung bislang gerade noch entgehen.